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Italien im Herbst – mit Kamera und Stativ an der Riviera, in Rom und auf Capri unterwegs

Fotoreise nach Italien

Anna MĂŒnzebrock |

Wer als Landschaftsfotograf in Italien jenseits der Touristenströme erfolgreich tĂ€tig werden möchte, sollte sich im November die SehenswĂŒrdigkeiten der ligurischen KĂŒste und die Hotspots Rom und Capri nĂ€her anschauen. Das immer noch sehr milde mediterrane Klima und die entspannte Ruhe nach der Hauptsaison eignen sich besonders gut fĂŒr Langzeit- und Filterfotografie vom Stativ aus. Wir prĂ€sentieren Ihnen die beeindruckende Ausbeute zweier nachahmungswĂŒrdiger Foto-Kurz-Trips:

Rom und Capri – die „ewige Stadt“ und die immergrĂŒne Insel

In der Nebensaison machte sich ein Rollei-Team auf, die weltberĂŒhmte und enorm geschichtstrĂ€chtige Metropole Rom sowie die bezaubernde Insel im Golf von Neapel an einem einzigen Wochenende fotografisch und touristisch „abzuhaken“. Wer so wenig Zeit zur VerfĂŒgung hat, sollte die Hotspots im Vorwege gut recherchieren, sich einen möglichst effektiven Ablaufplan zurechtlegen, das passende Equipment nicht vergessen – aber auch den Spaß und die sĂŒdlĂ€ndische Lebensfreude nicht aus den Augen verlieren. Wir sind angesichts der mitgebrachten Bilder der Meinung, dass unser Team alle genannten Aspekte ausgiebig berĂŒcksichtigt hat – dieses kurze Video gibt einen guten Überblick des straffen und gleichzeitig entspannenden Ausflugs 



 die nachfolgenden Bilder dokumentieren sehr schön die einzelnen Stationen:


Italienreise Rollei Stativ vor Kolosseum

Das römische Kolosseum, das grĂ¶ĂŸte je gebaute Amphitheater der Welt, darf wĂ€hrend eines Foto-Trips in die ewige Stadt natĂŒrlich nicht außen vor gelassen werden. Um die selbst heute noch beeindruckende Architektur einmal auch mit einer spannenden Wolkenformation abzulichten, bietet sich die Nach- oder Nebensaison ganz besonders an. Ohne die ĂŒblichen Menschenmassen lĂ€sst sich auch viel entspannter und sicherer ein Stativ aufbauen, auch wenn das Bild wie in diesem Fall eher dekorativen Charakter haben sollte.

Italienreise Fotografie Kolosseum

Rollei Lion Rock Stativ vor Petersdom

Aber auch ein Stativ fotografiert man bei Dunkelheit und als
Langzeitbelichtung am besten vom Stativ aus – und setzt den altehrwĂŒrdigen Petersdom einfach auch mal ganz frech als Nebenmotiv ein. Die Straße wirkt dank der sehr langen Belichtungszeit wie leergefegt – hier haben auch Filter und Fernauslöser perfekt mit dem Rollei Lion Rock Mark II Outdoorstativ zusammengearbeitet:

Die Jahrhunderte alten Steinstufen, die man in der Stadt der sieben HĂŒgel quasi ĂŒberall findet, sorgen fĂŒr einen hervorragenden Kontrast zur modernen Digitalkamera und dem Lion Rock Stativ der neusten Mark II Generation.

Iatlienreise Rollei Lion Rock Mark II

Nach dem Besuch Roms ging es dann in den Golf von Neapel auf die immergrĂŒne und weltbekannte und -besungene Insel Capri. Auch ohne strahlenden Sonnenschein und tropische Temperaturen der Hauptsaison entwickelt die Kalksteininsel im Tyrrhenisches Meer ihren ganz eigenen Charme.

Um auch mal eine außergewöhnliche Perspektive nutzen zu können, stellten unsere Italienreisenden ihr Lion Rock Mark II einfach kurzerhand in die Brandung – der kaum erkennbare feine Regen und der leichte Wind machen wie das aggressive Salzwasser dem robusten und widerstandsfĂ€higen Outdoor-Stativ ĂŒberhaupt nichts aus.

Italienreise Outdoor Stativ im Wasser

Als einer der wichtigsten Änderungen der Mark II Generation verfĂŒgen alle neuen Lion Rocks ĂŒber speziell geformte Stahl-Spikes, die im perfekten Winkel in Eis, Felsen und raue HolzuntergrĂŒnde greifen und solche „schiefen“ Blickwinkel erlauben. NatĂŒrlich liegen den Lion Rocks auch massive Gummi-FĂŒĂŸe bei, die empfindliche Böden schonen.

Rollei Lion Rock Spikes

Fazit zu Fotografieren in Rom und Capri

Wer sich weltberĂŒhmte SehenswĂŒrdigkeiten vorwiegend zu Fuß erschließen möchte, achtet auf jedes Gramm – gerade wenn er nicht nur eine Kamera, sondern auch ein Stativ, einen Filterhalter und die dazugehörigen Filter sowie eine Objektivauswahl mitnehmen möchte. Hier eignen sich ganz besonders die sehr leichten und enorm tragfĂ€higen und widerstandsfĂ€higen Rollei Lion Rock Mark II Stative aus Carbon. Die Stahlspikes sorgen gleichzeitig dafĂŒr, dass kein Setting aus Versehen nicht nur sprichwörtlich ins Wasser fĂ€llt.

Fotografieren an der italienischen Riviera

Rollei-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Thomas GĂŒttler kennt sich als leidenschaftlicher Landschaftsfotograf und erfahrener Globetrotter mittlerweile ziemlich gut in der Welt aus. Als ausgewiesener Fan der „Slow-Fotografie“ findet er aber nichtsdestotrotz immer noch magische Orte, die nicht nur eine ĂŒberwĂ€ltigende Motivauswahl bereithalten, sondern ihn auch durch ihr fast unerschöpfliches Entspannungspotential in den Bann ziehen. Nachdem er im FrĂŒhjahr 2018 im ewigen Eis Spitzbergens die „Arctic Silence“ genießen konnte, zog es ihn im November desselben Jahres an die italienische Riviera – zu den sogenannten „Cinque Terre“.

Italienreise Cinque Terre Riviera

Was bedeutet „Cinque Terre“?

Direkt ĂŒbersetzt bedeutet „Cinque Terre“ „fĂŒnf LĂ€nder“, bezieht sich aber tatsĂ€chlich „nur“ auf fĂŒnf Dörfer, die sich an der italienischen Riviera-KĂŒste wie Perlen einer Kette in fast identischen AbstĂ€nden an die schroffen und steilen Felsen klammern. Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore heißen die fĂŒnf malerischen Ortschaften, die zusammen mit Porto Venere und den Inseln Palmaria, Tino und Tinetto zum UNESCO-Weltkulturerbe zĂ€hlen. In dieser Region leben ca. 7.000 Menschen – dass sich dort nicht noch mehr Einwohner niederlassen, verhindert der sehr restriktive Status als umfassend geschĂŒtzter Nationalpark. Dementsprechend darf in diesem ca. 12 km langem KĂŒstenstreifen absolut nichts verĂ€ndert oder neu gebaut werden. Nutznießer dieser Verordnung sind zum einen die „Ureinwohner“ und die Natur – zum anderen die Fotografen, die diese architektonischen und landschaftlichen Kleinode natĂŒrlich jedes Jahr millionenfach ablichten. Als besonderes Highlight gilt die Farbgebung der HĂ€user, die gerade in Corniglia und Manarola sehr intensiv zum Ausdruck kommt. Zwar variieren die Töne innerhalb der Ortschaften, fĂŒgen sich aber immer zu einem stimmigen und harmonischen Gesamtbild zusammen. Den Dörfern ist auch ihre unmittelbare NĂ€he zum Meer gemein und prĂ€destiniert jedes einzelne „Borgo“ als gutmĂŒtigen und gleichzeitig extrem facettenreichen Langzeitbelichtungs-Hotspot.

Die beste Reisezeit

Stativ vor italienischer RivieraThomas GĂŒttler entschied sich ganz bewusst, erst im November die Cinque Terre zu besuchen – um sich nicht gegen eine Ortschaft entscheiden zu mĂŒssen, „hakte“ der Rollei-GeschĂ€ftsfĂŒhrer zusammen mit seiner Frau an vier Tagen alle fĂŒnf Dörfer einschließlich der jeweils besten Perspektiven ab, ohne dabei in ungesunde Hektik zu verfallen. Nach der Hauptsaison kommt die ansonsten natĂŒrlich sehr begehrte und teilweise fast schon â€žĂŒberfĂŒllte“ Region langsam zur Ruhe, bietet NachzĂŒglern oder „Slow“-Fotografen wie Thomas GĂŒttler aber nichtsdestotrotz immer noch alle lokalen Annehmlichkeiten und Perspektiven. Das Wetter meint es an der italienischen Riviera auch noch im November gut mit den Einwohnern und Besuchern, wĂ€hrend in Deutschland schon unwirtliche Temperaturen, Regen, Schnee und/oder WinterstĂŒrme ertragen werden mĂŒssen.

Thomas GĂŒttler fuhr mit seiner Frau hingegen bei mehr als angenehmen Celsius-Graden mit der Regionalbahn von Ort zu Ort, baute sein Rollei Lion Rock Mark II Stativ an den entsprechenden Locations auf und genoss die Ruhe und die Ergebnisse seiner Langzeitbelichtungen, wĂ€hrend seine Frau sich mit einem guten Buch entspannte.

Transportmöglichkeit

Die Eisenbahnverbindung der fĂŒnf Dörfer besteht aus einer Teilstrecke der „Ferrovie dello Stato Italiane“ (italienische Staatseisenbahn) von Pisa nach Genua, die zwischen den jeweils eigenen Bahnhöfen der Ortschaften fast ausschließlich in Tunnels verlĂ€uft. Andere Reise- und Transportmöglichkeiten gibt es kaum, nur Riomaggiore und Manarola verfĂŒgen ĂŒber einen Anschluss ans Straßennetz ĂŒber die Staatstraße 370, die auch den Namen „Litoranea della Cinque Terre“ trĂ€gt. Nur zu Fuß kommt man ĂŒber Wanderwege – unter anderem unter Einbeziehung des besonders sehenswerten „Via dell’Amore“ – aber auch vergleichsweise gut voran.

Italienreise Rollei Lion Rock StativAufgrund ihrer einzigartigen geografischen Lage bleiben die Cinque Terre vor den schlimmsten AuswĂŒchsen des Massentourismus verschont. Pauschaltouristen, die nur auf der Suche nach Strand, Pool, All-inclusive-GetrĂ€nken und Rund-um-die Uhr-Animation sind, kommen lediglich am extrem ĂŒbersichtlichen Sandstrand von Monterosso al Mare minimal auf ihre Kosten – ansonsten geht das raue Meer ohne sandige Umwege direkt in die sehr schroffen und steilen Felsformationen ĂŒber.

Wen es hierher verschlĂ€gt, muss explizit ĂŒber ein Faible fĂŒr kreative Interpretationen von Architektur und Landwirtschaft, die jede noch so kleine horizontale FlĂ€che bestmöglich ausnutzen, verfĂŒgen – und vergleichsweise gut zu Fuß sein, um die zahlreichen Aussichtspunkte erreichen sowie die dazugehörigen Höhenunterschiede bewĂ€ltigen zu können.

Thomas GĂŒttler positionierte sich mit dem geĂŒbten Auge des weitgereisten Filter- und Langzeitfotografen an den besten Stellen, baute sorgfĂ€ltig sein Stativ auf, richtete es mithilfe der integrierten Wasserwaagen (Libellen) exakt aus und probierte verschiedene Belichtungszeiten und Filter-IntensitĂ€ten aus. Wer bei mildem Klima, ĂŒberragenden Motiven und fehlenden terminlichen Verpflichtungen seiner fotografischen Leidenschaft nachgeht, gerĂ€t eher frĂŒher als spĂ€ter in den Zustand absoluter Tiefenentspannung.

Die Belichtungen unterbrach Thomas GĂŒttler nur ab und an mit einem Schluck guten Weins aus der Region. Die in der Umgebung angebauten Reben werden auch zu eigenen Weinsorten – „Cinque Terre“ und „Cinque Terre Sciacchetrà“ – verarbeitet. TatsĂ€chlich gehörte der Weinbau neben der Kultivierung von Oliven und ZitrusfrĂŒchten und der Fischerei zu den GrĂŒnden, diesen malerischen, aber eigentlich eher schwer zugĂ€nglichen, KĂŒstenstreifen ĂŒberhaupt zu besiedeln. Mittlerweile mĂŒssen die Weinanbau-Terrassen aufwendig abgestĂŒtzt werden, um das Abrutschen ganzer HĂ€nge zu verhindern.

Entdeckung spektakulÀrer Locations

Fotografen profitieren von diesen Maßnahmen, da man ĂŒber die zahlreichen Wege zu den AnbauflĂ€chen natĂŒrlich auch spektakulĂ€re Locations entdecken und erreichen kann. Wenn aber nicht gerade mehr oder weniger stabile GelĂ€nder den Kamerastandpunkt weitestgehend sichern, vertrauen Fotoprofis hauptsĂ€chlich auf die Standfestigkeit und Tragkraft ihrer Outdoor-Stative.

Die Modelle der Rollei Lion Rock Mark II Familie verfĂŒgen ĂŒber speziell geformte Stahl-Spikes, die sich im Handumdrehen gegen die massiven und den Untergrund schonenden GummifĂŒĂŸe austauschen lassen und sich im perfekten 90°-Winkel nicht nur in hĂ€rtestes Polareis, sondern auch in den felsigen Boden der Cinque Terre krallen und das wertvolle und schwere Kamera-Equipment sicher und vibrationsfrei aufs gewĂ€hlte Motiv richten. FĂŒr den oftmals langwierigen und auch körperlich durchaus anspruchsvollen Aufstieg zu den besten Foto-Spots prĂ€destinieren sich die Lion Rocks der zweiten Generation aufgrund ihres noch mal deutlich nach unten korrigierte Gesamtgewichts und den sehr griffigen Moosgummi-FlĂ€chen an allen drei Stativbeinen.

Beeindruckende Aufnahmen zum Sonnenuntergang

Italienreise Cinque Terre SonnenuntergangThomas GĂŒttler nutze die Zeit vor dem Sonnenuntergang gezielt, um die passenden Locations zu recherchieren und das gesamte Equipment rechtzeitig zu montieren. Um sich in der Region Cinque Terre beim Shooting rundum entspannen – und gleichzeitig vorzeigbare Ergebnisse erzielen zu können – bedarf es nicht nur einer ausgeprĂ€gten Schwindelfreiheit.

Das sichere Beherrschen sĂ€mtlicher AusrĂŒstungsteile – von den Bedienelementen des Stativs, den Filterhaltern und Filtern bis hin zu den EinstellrĂ€dern und Knöpfen des Kamera-Bodys und des Objektivs selbst bei kompletter Dunkelheit – garantiert erst die Entstehung von beeindruckenden und verwacklungsfreien Aufnahmen, die den erheblichen Aufwand und die erforderlichen Fußwege lohnenswert erscheinen lassen:

Italienreise Cinque Terre

Fazit zur Foto-Tour nach Cinque Terre

Zweifelsohne schaffte es Thomas GĂŒttler im Rahmen dieses Kurztripps an die bezaubernde italienische Riviera, ĂŒberzeugende Resultate mit echter Erholung zu verbinden. Vielleicht konnten wir Sie ja auch noch mit einer passenden Anregung fĂŒr Ihren nĂ€chsten Herbsturlaub zu versorgen? Wir wĂŒrden uns jedenfalls sehr ĂŒber die fotografische Ausbeute Ihres Besuchs der fĂŒnf Schwesterdörfer der Cinque Terre freuen!

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