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Blutmond – Tipps zur Fotografie und dem Ablauf

Blutmond Tipps zur Fotografie

Anna MĂŒnzebrock |

Nach dem großen Erfolg unserer Aktion zum letzten Blutmond am 27.07.2018 haben wir uns entschlossen, Sie auch zur nĂ€chsten totalen Mondfinsternis am 21.01.2019 wieder mit tollen Angeboten rund ums Foto-Zubehör und Tipps zur Fotografie des Blutmonds zu versorgen. Leider wird der Blutmond im Januar 2019 nicht so lange andauern wie die letzte totale Mondfinsternis im Juli 2018. Wir beantworten wieder alle relevanten Fragen rund um das Fotografieren einer Mondfinsternis und den Ablauf im Januar.

  • Worauf muss ich beim Fotografieren eines Blutmonds bzw. bei einer totalen Mondfinsternis achten?
  • Welche Kamera-Filter sind sinnvoll?
  • Wie gestaltet sich der zeitliche Ablauf der Mondfinsternis im Januar 2019?
  • Was fĂŒr Phasen gibt es wĂ€hrend eines Blutmonds?

Was ist ein Blutmond?

Anders als die Sonne bei einer Sonnenfinsternis verdunkelt sich der Mond bei einer Mondfinsternis nie vollstÀndig. Sobald er in den Kernschatten der Erde eintritt, leuchtet er hÀufig oft in einer fahlen bzw. kupferroten FÀrbung, weshalb man auch von einem Blutmond spricht. Bei einer Mondfinsternis befindet sich die Erde zwischen Mond und Sonne. Bei einem Blutmond wird das Sonnenlicht in der ErdatmosphÀre gebrochen und fÀllt rötlich leuchtend als Schatten auf den Mond.

Blutmond Fotografie

Blutmond von Rachel Powers

Fotografie der Mondfinsternis wÀhrend der TotalitÀt

In der Phase der TotalitĂ€t fĂ€llt das in der ErdatmosphĂ€re gebrochene rote Sonnenlicht als Schatten auf den Mond und fĂ€rbt diesen tiefrot, weshalb man auch vom Blutmond spricht. Zum Kernschattenrand hin variiert die Farbe von orange bis gelb. WĂ€hrend es beim Wandern des Mondes in Halb- und Kernschatten stĂ€ndig dunkler wurde, so muss man beim Fotografieren des Blutmonds nun unbedingt die Helligkeitszunahme zum Kernschattenrand berĂŒcksichtigen. Diese fĂŒhrt dazu, dass der Rand mitunter ĂŒberbelichtet und weiss erscheint, wenn man kurz nach Beginn bzw. vor Ende der TotalitĂ€t Bilder macht. Auf den Fotos kann dies den Effekt haben, dass man teilweise nicht mehr zwischen einer totalen und hochgradig partiellen Finsternis unterscheiden kann.

Hier sind besonders lichtstarke Optiken bei der Fotografie des Mondes im Kernschatten empfehlenswert. Auch die ISO-Empfindlichkeit zwischen 400 bis 800 ist hier hilfreich.

Die benötigte Belichtungszeit hĂ€ngt von der sog. GrĂ¶ĂŸe der Finsternis ab, welche nicht prognostizierbar ist. Die GrĂ¶ĂŸe bezeichnet die nicht vorhersagbare Resthelligkeit des Mondes im Kernschatten und seine Eindringtiefe. In der Regel liegt die Belichtungszeit ohne ND Filter fĂŒr eine Blende von f/10 und ISO 400 zwischen drei und zehn Sekunden. Diese hĂ€ngt allerdings stark vom verwendeten Objektiv bzw. der Brennweite ab. Denn der Mond bewegt sich am Himmel genau wie die Sterne von Osten nach Westen. Bei lĂ€ngeren Belichtungszeiten kommt es also relativ schnell zu BewegungsunschĂ€rfe. Je höher die gewĂ€hlte Brennweite, desto kĂŒrzer muss also die Belichtung ausfallen.

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